Ein Mädchen wird geboren, eine Stadt gegründet. Das Mädchen wächst, es besucht Kindergarten und Schule, auch die Stadt wächst, sie bekommt einen Bahnhof. Das Mädchen wird sehr hübsch, wird von vielen beneidet und hat viele Freundinnen, die Stadt wird als Zentrum der Autoindustrie auserkoren und verdient viel Geld. Das Mädchen ist ausgewachsen und sehr schön, sie lebt glücklich und zufrieden, die Stadt sucht nach neuen Geschäften und Märkten.
Die Stadt ist mit dem, was sie erreicht hat, nicht zufrieden, sie erinnert sich an das schöne Mädchen, das in ihr lebt.
Ab hier wird die Geschichte traurig:
Das Mädchen wird durch die Stadt zur Prostitution gezwungen! Menschenverachtende Politiker zwingen sie auch mit Gewalt dazu, weil sie in ihr das schnelle Geld und die Masse sehen, an den Menschen denken sie nicht!
Das Mädchen ist schnell verbraucht und wird nicht sehr alt, die Stadt sucht erneut nach etwas, was sie vermarkten kann.
Aber alle anderen Mädchen sind nicht so schön oder schon lange weggezogen als sie merkten, was mit ihrer Freundin geschehen ist.
Die Stadt stirbt auch.
Das Mädchen heißt Stuttgart.
Es wird durch die Stuttgarter Politik und der Bahn zur Prostitution gezwungen, nach dem Motto „Freier, kommt alle her, bringt Geld mit und habt viel Spaß!“ Ihr kommt schnell hierher und kommt auch schnell wieder weg und sehen tut Euch auch keiner, der Bahnhof ist gut versteckt.
Was Ihr hier hinterlasst braucht Euch nicht zu interessieren, Ihr seid dann ja weit weg.
Arme Stuttgart, das hast Du nicht verdient!
Pfui den CDUhältern!!!
Zeiten, Daten und Namen sind hier nicht notwendig, sie sind jedem bekannt!
Karsten Gierss
17.12.2010
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